Marco Ray J., ein vor Optimismus und Selbstbewusstsein strotzender junger Mann mit Pferdeschwanz, lässt sich in München zum Filmregisseur ausbilden. Er erzählt von seinen filmischen Zukunftsvisionen, von seiner Familie, von seiner nie langweiligen Kindheit in der Schweiz, Deutschland und den USA. Vor allem aber erzählt er von seinem geliebten und bewunderten Bruder, der alles meisterte, selbst schwierigste Bergtouren, rebellischer war, als er, unangepasster. Und dann, ganz zuletzt, erzählt er davon, dass dieser Bruder seit einem Jahr nicht mehr da ist, und wie er diesen schlimmstmöglichen Verlust noch immer zu verstehen und zu bewältigen versucht.